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Herzlich willkommen beim Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Bayern e.V.


Für die Zukunft und die Gegenwart aller Kinder

Der Deutsche Kinderschutzbund ist „Die Lobby für Kinder und Jugendliche“: Wir machen uns für die Rechte und den Schutz aller Kinder stark und mischen uns zu ihren Gunsten ein – in der Bundes- und Landesgesetzgebung, bei Planungen und Beschlüssen in unseren Städten und Gemeinden. Wir versuchen stets neue Ziele zu definieren und Lösungen zu entwickeln - nur so kommen wir einen großen Schritt weiter auf dem Weg zu einer kinder- und familienfreundlichen Gesellschaft, die durch Offenheit, Toleranz, ein friedliches Miteinander, Gerechtigkeit, Verständnis und Solidarität gekennzeichnet ist. Denn jedes Kind hat ein Anrecht auf eine gute Gegenwart und Zukunft.

 

Newsletter

Wenn Sie die Themen rund um den Kinderschutz interessieren, melden Sie sich doch unter oeffentlichkeitsarbeit(at)kinderschutzbund-bayern.de mit einer kurzen formlosen E-Mail für unseren Newsletter an.

 

 

Aktuelles aus dem Kinderschutzbund Landesverband Bayern e.V.

Wir stellen nicht nur Forderungen – wir packen auch tatkräftig an: Zahlreiche Einzelmitglieder, Ehrenamtliche und Mitarbeiter helfen tagtäglich Kindern und Ihren Familien mit konkreten Angeboten und setzen sich für sie ein.

Nachfolgend können Sie unsere aktuellen Aktivitäten verfolgen.

Im Archiv finden Sie ältere Nachrichten.

 

 

Die Geschäftsstelle wünscht allen einen frohen Nikolaustag!

 

 

 

Der Landesverband gratuliert dem Kreisverband Augsburg!

05.12.2016

Medaille für besondere Verdienste um die Bayerische Justiz für zweite Vorsitzende des Kinderschutzbundes Augsburg!

 

Frau Nazan Simsek wurde mit der Medaille für besondere Verdienste um die Bayerische Justioz ausgezeichnet in Hinblick auf das Thema "Paralleljustiz". 

"Diese Auszeichnung gilt nicht nur mir, als Wahlaugsburgerin, sondern ist auch ein Zeichen, dass Bayern, insbesondere unser Augsburg auf das Miteinander setzt, getragen von unseren grundrechtlichen Werten.

Die Auszeichnung ist nicht nur eine Anerkennung meiner jahrelangen Tätigkeit, sondern bringt auch zum Ausdruck, dass es mir eine Herzenssache ist, unsere Rechtsordnung, vor allem unser Grundgesetz, auf welches wir auch stolz sein dürfen, zu vermitteln, unseren Mitbürgern, verständlich und somit auch besser zugänglich zu machen.

Im Familienrecht spielt die Paralleljustiz eine große Rolle. Das Familienrecht betrifft den Kernbereich einer Familie. Auf keinem anderen Rechtsgebiet, spielt die eigene gelebte Kultur, die Lebensweise, die Auffassung der Rollen-und Geschlechterteilung, als auch das soziale Umfeld eine so große Rolle. Die Familie als die kleinste Form unserer Gesellschaft, geschützt durch Art.6 GG, steht unter besonderem Schutz. Ein Spagat zwischen dem Persönlichkeitsrecht des Einzelnen in der Gesellschaft und dem Schutz und Recht der Familie an sich. Das Recht der Familie auf die eigene Kultur findet da ihre Grenzen, wo die Kultur mit unserem Grundgesetz nicht konform ist. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau, Jungen und Mädchen ist unabdingbar.

Jeder hat ein Recht auf Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Es gibt keine kulturellen Zwangslagen. Maßstab ist das Grundgesetz. Insbesondere die Gleichstellung von Frau und Mann ist essentiell für unsere Gesellschaft, für den Einzelnen, insbesondere für die Kinder.

Kinder haben losgelöst von Rollenbildern, ein Recht auf Spielen, auf Partizipation, auf Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, auf gewaltfreie Erziehung, auf Bildung, auf Meinungsfreiheit. Die Paralleljustiz geht oftmals zu Lasten der Kinder und Frauen.

Ich freue mich über diese Auszeichnung, da sie mich bekräftigt weiter zu machen." - Nazan Simsek

 

 

 

Der Landesverband gratuliert Anneliese Schickinger und dem Ortsverband Immenstadt!

11.11.2016

Die Geschäftsstelle des DKSB LV Bayern e.V. freut sich sehr Anneliese Schickinger zur Verleihung der Bundesverdienstmedaille für ihr herausragendes Engagement im Ortsverband Immenstadt gratulieren zu können!

Auch dem Ortsverband gratulieren wir gerne, dass sie über so viele Jahre eine solch engagierte Ehrenamtliche Mitglied ihres Verbandes nennen dürfen!

Wer den ganzen Bericht über diesen Freudentag lesen möchte, klickt einfach auf die Überschrift! 

 

 

 

ZONTA Club Nürnberg Area und der DKSB Nürnberg zeigen "NIRGENDLAND"

09.11.2016

 

am 10. November 2016 findet um 18 Uhr im Casablanca

Eine gemeinsame Veranstaltung vom ZONTA Club Nürnberg Area und dem Deutschen Kinderschutzbund, Kreisverband Nürnberg (KSB) statt.

"Nirgendland" ist ein Dokumentarfilm über sexuellen Missbrauch in der Familie von Helen Simon.

Anschließend findet eine Podiumsdiskussion statt mit:

- Monika Goller - Opferanwältin

- Barbara Ameling - Diplom-Sozialpädagogin, Geschäftsführung DKSB, Kreisverband Nürnberg e.V.

- Martina Biermeier - Diplom-Sozialpädagogin, Kinder- u. Jugendlichenpsychotherapeutin Fachrichtung Tiefenpychologie, Schwerpunkt Trauma

Ort: Casablanca Kino, Nürnberg, Brosamer Straße 12

Termin: 10.11.2016 um 18 Uhr!

Eintritt frei!!

Der Film, in dem es um ein umstrittenes Urteil von 1992 geht, soll Anlass sein, um über die Dynamiken von Missbrauchsstrukturen zu sprechen und gleichzeitig den Blick auf Betroffene im Strafverfahren zu lenken. Was hat sich im Bereich Opferschutz seitdem geändert und wo gibt es noch Veränderungsbedarf? Anknüpfend an die Veranstaltung im Herbst 2015 in Kooperation mit dem Kinderschutzbund (Film „Wünsch Dir was, nur nicht das“ mit anschließender Podiumsdiskussion) war die Idee naheliegend, dass der ZONTA Club Nürnberg Area den KSB im Rahmen des diesjährigen Jubiläums „40 Jahre Deutscher Kinderschutzbund e.V.“ mit einer gemeinsamen Veranstaltung zur Problematik von sexuellem Mißbrauch in der Familie unterstützen könnte. Für das immer noch tabuisierte Thema soll in Bild und Wort sensibilisiert werden. Der ZONTA Club fühlt sich dem KSB seit vielen Jahren verbunden und unterstützt u.a. das wichtige Projekt "Achtung Grenze!", das sich zum Ziel gesetzt hat, den unterschiedlichen Formen von Grenzverletzungen, Gewalt und sexuellem Missbrauch vorbeugend entgegenzuwirken.

 

 

 

 

Noch 3 Klassen frei! - Schulen für das Projekt "Kinderrechte kinderleicht!" gesucht

26.09.2016

Kinder haben Rechte - aber wie sollen Kinder für ihre Rechte einstehen, wenn sie die Rechte nicht kennen? Wir Erwachsenen müssen uns dafür einsetzen, dass Kinder ihre Rechte kennen lernen.

Das Projekt "Kinderrechte kinderleicht!" setzt sich genau dafür ein. In 4 x 2 Schulstunden lernen die Kinder ihre Rechte kennen, tauschen sich über die Situation von Kindern in der Welt aus und lernen Möglichkeiten kennen, in ihrem kleinen Wirkungskreis für mehr Mitbestimmung zu sorgen.

Die ersten Schulen werden von der MAK-Stiftung gefördert, lediglich der Elternabend muss selbst finanziert werden. 

> mehr Informationen und Kontakt

 

 

Kinderarmut in Bayern? - der Münchner Merkur fragt nach!

14.09.2016

Der Münchner Merkur interessiert sich für das Thema der Kinderarmut in Bayern, nachdem die Bertelsmann-Stiftung eine neue Studie hierüber veröffentlicht hat.

Glücklicherweise liegt Bayern im bundesweiten Vergleich mit 6,8% unter dem Bundesdurchschnitt, trotzdem bleiben zu viele Kinder, die in unserem wohlhabenden Bayern unter Armut leiden müssen.

Das Problem daran: Armut wird vererbt.

Gefragt wurde vorallem nach dem Warum und dem Wie?

Und danach, ob der DKSB LV Bayern meint, die Politik würde genug gegen diese Problematik unternehmen.

Den Artikel von Marcus Mäckler können Sie hier online nachlesen oder in unserem Archiv als PDF!

 

 

 

Fortbildung Traumapädagogik !

12.09.2016

 

Fortbildung Traumapädagogik im Kontext kultursensiblen Handelns

Oktober—Dezember 2016 in München

 

Liebe Kinderschützer/Innen und Interessierte der Materie:

Bei unserer Fortbildung Traumapädagogik im Kontext kultursensiblen Handelns wären noch ein paar Plätze frei!

Das ganze Spielt sich über 5 Termine verteilt auf Oktober bis Dezember in München ab und soll den richtigen Umgang mit traumatisierten Kindern und ihrer Familie nach ihrer Flucht vermitteln.

Den Flyer hierzu findet ihr hier!

Wer Zeit und Interesse hat und noch Fragen hat, welche der Flyer dazu nicht beantworten kann, melde sich bitte bei:

info(at)kinderschutzbund-bayern.de

oder

Tel.: 089 / 920090 - 0

 

 

 

Die Süddeutsche Zeitung fragt nach! - Thema: Kinder und moderne Medien

 

24.08.2016

 

Seit 2009 engagiert sich der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Bayern e.V. mit seinem Projekt der "Medienlöwen - Münchner Medientraining" an Münchner Schulen, um Lehrer und Eltern dabei zu unterstützen, den Kindern wichtige Kompetenzen im Umgang mit dem Internet und Co. zu vermitteln.

Zu diesem Thema bat die SZ unsere Geschäftsführerin Bereich Pädagogik Margot Czekal zum Interview:

 

Viertklässler schicken sich pornographische Bilder, Unterstufenschülerinnen mobben im Chat, Halbwüchsige filmen, wenn ein Bekannter verprügelt wird: Wenn über den Umgang Jugendlicher mit Handys, Tablets und dem Internet gesprochen wird, ist das meist nicht sehr positiv. Dabei bräuchten Schüler einfach nur Anleitung, findet Margot Czekal vom Kinderschutzbund Landesverband Bayern. Ihre Organisation bietet ein durch Spenden finanziertes Medienbildungsprogramm für Schulen an – 2015 nahmen daran 2300 Viert- bis Siebtklässler in München und Umgebung teil.

 

SZ: Sollten Eltern ihren Kinder überhaupt ein Smartphone kaufen?

Margot Czekal: Eltern statten ihre Kinder oft großartig mit technischen Geräten aus und lassen sie dann damit alleine. Sie erklären ihnen nicht, welche Regeln es gibt und wie man sich sicher im Netz bewegt. Wenn Eltern ihren Kindern zum Beispiel ein Fahrrad kaufen, läuft das ganz anders ab. Da bringen sie ihnen das Fahren bei und auch die Verkehrsregeln.

SZ: Die meisten Jugendlichen kennen sich doch mit Handys besser aus als Erwachsene...

Margot Czekal: Jetzt vielleicht noch. Das ändert sich aber gerade. Die heute 30-Jährigen, die Eltern werden, sind bereits mit Handy aufgewachsen. Sie werden ihren Kindern im technischen Wissen nicht nachstehen.

SZ: Nutzen Jugendliche digitale Medien heute anders als früher?

Margot Czekal: Die digitalen Medien sind selbstverständlich geworden. Jugendliche haben keine Scheu mehr, sie wollen sich mit der Technik auseinandersetzen. Wenn man sie rechtzeitig anleitet und ihnen die Möglichkeiten des Internets erläutert, können sie auch sinnvoll damit umgehen. Sie unterhalten sich dann nicht nur stundenlang im Chat oder machen Blödsinn, sondern suchen gezielt nach Informationen. Sie nutzen das Internet als Arbeitsmittel, so wie wir früher Bücher gelesen haben.

SZ: Das Internet birgt doch aber mehr Gefahren als ein Buch?

Margot Czekal: Wenn Kinder und Jugendliche aufgeklärt werden, wo die Gefahrenherde liegen, auf was sie aufpassen müssen und wie sie sich schützen können, ist das Internet weit weniger gefährlich als viele denken.

SZ: Womit haben Schüler die meisten Schwierigkeiten?

Margot Czekal: Sie haben oft keine Ahnung, dass im Internet vieles öffentlich zugänglich ist und dass sie Dinge, die sie einmal gepostet haben, nicht mehr beeinflussen können. Wenn man früher dem Nachbarn in der Schule einen Zettel mit einer peinlichen Nachricht gegeben hat, war die Information weg, wenn das Papier vernichtet war. Das geht im Internet nicht. Da ist alles ewig gespeichert.

SZ: Der Kinderschutzbund bietet spezielle Programme wie „Medienlöwen – Münchner Medientraining“ an. Reicht der Schulunterricht denn nicht aus?

Margot Czekal: Im Lehrplan ist zu wenig Platz für das Thema, was bedeutet, dass Lehrer zu wenig Zeit haben, um Kompetenzen zu vermitteln.

SZ: Wie vermitteln Ihre Pädagogen denn Medienkompetenz?

Margot Czekal: Wir schauen mit den Kindern und Jugendlichen gemeinsam, was passiert, wenn sie Handys oder das Internet nutzen. Das tun wir mit ihren Geräten, damit sie nachvollziehen können, was geschieht. Was Schüler selbst ausprobieren können, bleibt in der Regel besser hängen. Wir fragen sie, welche Geräte sie und ihre Eltern nutzen. In Absprache mit dem Lehrer bieten wir Schwerpunktthemen an, Datenschutz etwa, soziale Netzwerke, Videoplattformen oder Chats.

SZ: Was können Eltern tun, damit Kinder sinnvoll mit digitalen Medien umgehen?

Margot Czekal: Sie müssen oft erst einmal lernen, selbst verantwortungsbewusst mit dem Smartphone umzugehen. Wer selbst ständig in sein Handy schaut, braucht sich nicht zu wundern, wenn das Kind seines mit zum Abendessen bringt. Auch veröffentlichen viele Eltern sorglos Bilder ihrer Kinder im Netz. Peinliche Babyfotos werden die Söhne und Töchter aber irgendwann wahrscheinlich nicht mehr lustig finden. Eltern sollten vor allem ein Vorbild sein.

(Interview mit Melanie Staudinger in der Süddeutschen Zeitung; hier nachzulesen!)

 

Wir danken der SZ sehr, dass sie die Meinung des Kinderschutzbundes zu diesem immens wichtigen Thema publik machen und hoffen, dass so ein wenig Aufmerksamkeit auf unser Projekt gezogen wird.

Unser Engagement an den Schulen ist von Ihren Spenden abhängig!

Wem dieses Thema genau so am Herzen liegt wie uns, der kann uns hier oder auf der Spendenplattform Betterplace.org unterstützen!

 

 

 

Art. 31 UN-Kinderrechtskonvention: Kinder haben das Recht auf Ruhe und Freizeit!

01.08.2016

 

Artikel 31: Beteiligung an Freizeit, kulturellem und künstlerischem Leben; staatliche Förderung

Von 0 bis 18 J.

(1) Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Ruhe und Freizeit an, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.

 

Das Bundesverfassungsgericht hat bereits 1968 festgestellt, dass jedes Kind ein "Wesen mit eigener Menschenwürde und dem eigenen Recht auf Entfaltung seiner Persönlichkeit im Sinne der Art. 1 I, 2 I GG" sei.

Kinder sind somit Erwachsenen gleichzustellen, weil Rechtegleichheit besteht, aber gleichzeitig sind sie um einiges Schutzbedürftiger.

Einem Kind kann nicht das gleiche Maß an Stress und Belastung und an Leistungserbringung zugemutet werden.

Also liebe Eltern, liebe Kinderschützer/innen, bitte sorgen Sie aktiv dafür, dass Kinder in ihrem Sommerferien ein hohes Maß an Ruhe und Erholung, Spass und Unterhaltung abbekommen.

Auch wenn Ihr Kind ein schlechtes Zeugnis mit nach Hause gebracht hat und deswegen einiges Nachzuarbeiten hat, um nächstes Schuljahr bestehen zu können, oder aber das Abitur 2017 ansteht und ihr Kind bereits beginnt sich auf diese Herausfoderung vorzubereiten,

sollte nicht vergessen werden, dass Kinder und Jugendliche in den Sommerferien frei haben, um ihr Recht aus Art. 31 UN-Kinderrechtskonvention zu verwirklichen.

 

In diesem Sinne: SCHÖNE SOMMERFERIEN!

 

 

 

Seminarbericht Kloster Banz

 27.07.2016

 

Am 18. und 19. Juni 2016 fand im Kloster Banz das Kooperationsseminar mit der Hanns-Seidel-Stiftung „Freiwilligenmanagement und Öffentlichkeitsarbeit kompakt“ statt.

Unsere Geschäftsführerin Gudrun Stothard hat einen detaillierten Bericht hierzu ausgearbeitet,

den alle interessierten Kinderschützer und Kinderschützerinnen in unserem Archiv nachlesen können!

 

 

 

Schlechte Noten im Zeugnis? Anderer Stress? - Nummer gegen Kummer e.V. hört euch zu!

27.07.2016

 

Am Freitag fangen die Schulsommerferien an, aber davor gibt es noch Zeugnisse!

Nicht ímmer ein Grund zur Freude, trotzdem wünschen wir allen Schülern und Lehrern und Eltern tolle Ferien.

Wenn es dieses Jahr ein bisschen schief lief und du als Schüler, aber auch Sie als Elternteil Rat und Trost braucht, dann nutzt die Angebote des Nummer gegen Kummer e.V. 

 

 

 

Der DKSB LV Bayern drückt sein Mitgefühl aus

 

25.07.2016

 

Es wird sehr sehr lange dauern bis die Stadt München den Amoklauf vom vergangenen Freitag den 22. Juli 2016 verdaut haben wird.

Die Landesstelle Bayern des Deutschen Kinderschutzbundes möchte an dieser Stelle sein Mitgefühl für alle Angehörigen und Freunde der 10 Todesopfer ausdrücken:

Ihr Schmerz und Verlust muss grenzenlos sein.

Wer nach dieser Ausnahmesituation Hilfe und Beratung sucht, den verweisen wir gerne auf qualifizierte Beratungsstellen.

Unsere Empfehlung: Das Krisen-Interventions-Team München

Wir hoffen sehr, dass nach den schrecklichen Geschehnissen der letzten Tage überall in Bayern langsam wieder Ruhe in die Welt einkehrt und weiteres Grauen und weitere Todesopfer ausbleiben.

 

 

Kinderrechte? - Wir kümmern uns!

 

Wie schon in unserem letzten Newesletter angekündigt, kümmern wir uns um einen möglichen Fall der Instrumentalisierung eines Kindes im Zusammenhang mit Werbung für ein Starkbierfest.

Der Sachverhalt:

Auf dem Titelblatt einer Werbebroschüre ist ein kleiner Bub in Tracht zu sehen. In seiner Hand hält er einen Maßkrug voller Bier. Beworben wird mit dem ca. 4 Jahre alten Kind ein regionales Starkbierfest.

Ein Leser wandte sich mit seiner Entrüstung darüber, dass ein Kleinkind mit der Werbung für Alkoholkonsum in Verbindung gebracht wird an uns.

Und wir haben reagiert:

Selbstredend haben wir sowohl den Veranstalter als auch den Herausgeber des Werbeblatts schriftlich mit dem Thema konfrontiert, unsere Position dazu klargestellt und um Stellung gebeten.

„Kinder dürfen nicht für Werbezwecke benutzt werden, die in Verbindung mit alkoholhaltigen oder ähnlich schädlichen Substanzen und Inhalten stehen. Denn Kinder und Jugendliche sind unter Umständen noch nicht in der Lage zu begreifen, was die Botschaft mancher durch sie beworbener Inhalte und Produkte ist. Aufgrund mangelnder Erfahrung und Befähigung (z.B. zum Alkohol und den möglichen Folgen dessen Konsums) können sie manche Produkte, die damit verbundenen Werbebotschaften oder auch deren Folgen nicht wirklich beurteilen oder einschätzen. Dazu gehören neben Alkohol und anderen gesundheitsschädlichen Genussmitteln auch religiöse oder gewalthaltige Inhalte. Uns ist bewusst, dass Kinder und Jugendliche nicht grundsätzlich als Werbeträger abzulehnen sind. Durch das Mitwirken in Werbung und das Analysieren solcher, können die Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen gestärkt werden, die Intentionen der Werbetreibenden zu verstehen sowie ihre eigene Reaktion auf Werbung zu reflektieren. Jedoch muss in jedem Fall beachtet werden, dass ein Kind in seiner Tätigkeit als Werbefigur niemals in eine für das Kind (unter Umständen auch erst zu einem späteren Zeitpunkt) peinliche oder erniedrigende Situation gebracht werden darf. Das Kind als Individuum darf nicht als Handelsobjekt betrachtet oder benutzt werden. In einer Konfliktsituation zwischen wirtschaftlichen Interessen einerseits und dem Kinder- bzw. Jugendschutz andrerseits, muss immer das Recht des Kindes oder Jugendlichen auf seinen Schutz oberste Priorität haben. Werbung mit Kindern und für Kinder muss sich deshalb im Rahmen eines gewissen Schutzraumes bewegen, in dem sicherstellt wird, dass dem Kind durch die ausübende Rolle oder die Rezeption keine geistigen, seelischen oder körperlichen Schäden zugefügt werden. In Anbetracht dieser Haltung empfinden wir das veröffentlichte Titelblatt durchaus als bedenklich. Nach unserer Einschätzung ist der kleine Bub trotz eines möglichen Arguments der Bayerischen Traditionen, welche eng mit Bierfesten und Tracht verbunden sind, ganz unzweifelhaft kein geeigneter Werbeträger für ein Starkbierfest. Unserer Meinung wird hier ein Kind mit einem für sein Alter unpassenden Inhalt in Verbindung gebracht, obwohl es die Aufgabe des Veranstalters und des Herausgebers des Werbeblatts wäre, Kinder und ihre Rechte zu schützen und ihnen etwaige spätere Peinlichkeiten oder Probleme durch das Mitwirken in ihren Werbeschaltungen zu ersparen. Bestehendes Kinder- und Jugendschutzrecht sowie die Regulierungsansätze in Bezug auf Kinder- und Jugendschutz in der Werbung durch Rundfunkstaatsvertrag und Deutschen Werberat müssen jederzeit durch Werbetreibende beachtet werden müssen.“

Nun warten wir gespannt auf eine Rückmeldung der anderen Parteien und halten Sie, liebe Kinderschützer und Kinderschützerinnen, auf dem Laufenden!

 

 

 

Ehrung von Ekkehard Mutschler mit dem Silbernen Ehrenzeichen

Ekkehard Mutschler aus Finningen, Beauftragter für Jugendmedienschutz des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB) hat im Rahmen der sogenannten Kinderschutztage in Aachen am Samstag, 21. Mai 2016, für seine besonderen Verdienste von DKSB-Präsident Heinz Hilgers das Silberne Ehrenzeichen des Deutschen Kinderschutzbundes verliehen bekommen. Nach der Ehrenordnung ist es die höchste Auszeichnung, die der Bundesverband ehrenamtlich im DKSB Engagierten verleihen kann.

Ekkehard Mutschler ist Verfechter eines besonnenen, vorurteilsfreien Umgangs mit den Medien und setzt sich aktiv für den Schutz der Kinder und Jugendlichen in den Medien sowie im Internet ein“, sagte DKSB-Präsident Hilgers. „Ich danke Ekkehard Mutschler herzlich für mehr als 20 Jahre Kinderschutzbundarbeit“.

Ekkehard Mutschler ist seit 1995 im Deutschen Kinderschutzbund ehrenamtlich aktiv. Zunächst war er Beisitzer im Kreisverband Dillingen, dann dort 2. Vorsitzender. 1998 wechselte er zum Landesverband Bayern in München, wo er erst Beisitzer, dann 1. Vorsitzender bis 2014 war. Seit 2003 ist Mutschler außerdem Schriftführer des Bundesvorstandes.

Der 70-Jährige vertritt u.a. den DKSB in den Fachbeiräten von Klicksafe, in der Stiftung Digitale Chancen, als Fördermitglied des Projekts Internet-ABC, im Kuratorium der Initiative „Ein Netz für Kinder“ und beim Bündnis White IT. Zudem ist er als Prüfer in die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft GmbH (FSK) sowie als Experte zum Jugendmedienschutz der Bund-Länder-Kommission Medienkonvergenz/AG Jugendmedienschutz berufen worden.

Deutscher Kinderschutzbund Ulm/Neu-Ulm e.V. sucht Verstärkung (80 %) in der Psychologischen Beratungsstelle

26.4.2016

Die Psychologische Beratungsstelle für Elterntrennung, Erziehungsfragen,
Familienkonflikte und bei Gewalt gegen Kinder
des Deutschen Kinderschutzbundes Ulm/Neu-Ulm e.V. sucht eine/n

Dipl.-Pädagogin/en, Dipl.-Psychologin/en, Dipl.-Sozialpädagogin/en
mit einem Beschäftigungsumfang von 80%. 

Schwerpunkt der Arbeit ist die Beratung und psychotherapeutische Begleitung von
Jungen und deren Eltern im Rahmen des Projekts „Traumatisierte Jungen und deren
Eltern brauchen männliche Berater“.

Hier geht es zur Stellenausschreibung.

 

 

3. Fachtag Netzwerk Familienpaten Bayern am 19.April in Nürnberg

Von links nach rechts: Hilde Bortlik(NW), Bärbl Meier(Wildwasser), Antje Möllmann(DKSB-LV Nd.Sachsen), Margot Czekal(NW),Gerda Steinkirchner(JA Nürnberg), Sibylle Steinhuber(DKSB-LV bayern), Cornelia Scharf(JA Nürnberg), Barbara Ameling(DKSB Nürnberg), Waltraud Schreyer(NW)
Ministerialrat Robert Höcherl vom bayr. Sozialministerium

20.4.2016

Der 3. Fachtag Netzwerk Familienpaten Bayern stand unter dem Thema "Prävention-Intervention-Beschwerdemanagement in Familienpatenprojekten".

Mit rund 70 Teilnehmern aus ganz Bayern war der Fachtag erfreulich gut besucht; das Thema stieß nicht nur unter den Standorten im Netzwerk auf reges Interesse, sondern lockte auch Vertreter anderer Träger ins schöne Nürnberg.

Eine besondere Ehre erwies uns Herr Ministerialrat Robert Höcherl vom bayr.  Sozialministerium, der den Anwesenden einen Gruß von Frau Ministerin Emilia Müller überbrachte.

Nach der Einführung ins Thema durch Frau Antje Möllmann vom DKSB LV Niedersachsen konnten die Fachkräfte in der offenen Gruppenarbeit am Nachmittag unter der Leitung von sechs kompetenten Referentinnen (Wildwasser e.V., JA Nürnberg, DKSB Nürnberg und LV)  die verschiedenen Themenbereiche, die am Vormittag aufgezeigt wurden, diskutieren.

Eine Dokumentation des Fachtages wird in Kürze auf der Homepage des Netzwerkes einzusehen sein: www.familienpaten-bayern.de
Dort finden sich auch weitere Informationen zum Projekt.

Mitgliederversammlung des DKSB LV Bayern

11.4.2016

Am 9. April 2016 hat die Geschäftsstelle des DKSB LV Bayern zur ersten Mitgliederversammlung des Jahres eingeladen. Vorstand und Geschäftstelle berichteten zum aktuellen Stand der Arbeit. Die Kreis- und Ortsverbände hatten die Gelegenheit zum intensiven Austausch.

Jahresthema 2016: Kinderrechte

Anlässlich des Weltkindertags im Herbst wird auf der Mitgliederversammlung das Jahresthema „Kinderrechte“ vorgeschlagen.

Im Zuge dessen erfolgte auf der Mitgliederversammlung eine Nachschau auf das Projekt „Kinderrechte ins Grundgesetz – Kinder beteiligen sich“ sowie eine Vorstellung des zukünftigen Projekts „Kinderrechte kinderleicht!“.

Um die zahlreichen Erfahrungen und Aktivitäten mit Aktionen zum Weltkindertag zu bündeln, bittet der Landesverband alle Kreis- und Ortsverbände darum, ihre Vorschläge beim LV einzureichen. Diese sammeln wir und stellen sie als „Best practice“-Veröffentlichung für alle interessierte Orts- und Kreisverbände zur Verfügung.

DAS Highlight 2015: "Kinderrechte in guter Verfassung?" im Bayerischen Landtag

23.10.2015

Die Veranstaltung "Kinderrecht in guter Verfassung?", zu der der Kinderschutzbund Landesverband Bayern zusammen mit der Deutschen Kinderkommission am 21. Oktober in den Bayerischen Landtag einlud, war ein voller Erfolg. Spannende Redebeiträge von Politikern und Kinderschützern wurden aufgelockert durch kreative Einlagen und ausgefallene Anmoderationen von Schülerinnen und Schülern des Konduktiven Förderzetrums der Phoenix GmbH und des Erzbischöflichen Pater-Rupert-Maier-Gymnasiums in Pullach. Am Ende des Abends stand fest: Kinderrechte gehören in die Bayerische Verfassung sowie ins Grundgesetz! Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, fasste es so zusammen: "Wenn im Leitbild [Grundgesetz] die Rechte der Kinder nicht ausdrücklich vorkommen, stimmt etwas nicht mit dem Leitbild!"

Für weitere Informationen, eine Bildergalerie sowie Audio- und Videomitschnitte der Veranstaltung, haben wir für Sie eine eigene Internetseite gestaltet: http://kinderrechte-in-guter-verfassung.de/

Einen ausführlichen Bericht finden Sie auch auf der Seite des Bayerischen Landtags unter https://www.bayern.landtag.de/aktuelles/veranstaltungen/gaeste-und-begegnungen/21102015-kinderrechte-in-guter-verfassung-landtag-gibt-kindern-eine-stimme/

 

 

Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, spricht im Bayerischen Landtag über die Notwendigkeit, Kinderrechte explizit in der Verfassung und im Grundgesetz zu verankern.

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