Kinderrechte Kinderleicht

Kinder sollten um ihre Rechte wissen.

 

Kinderrechte spielerisch im Schulalltag vermitteln

Am 20. November 1989 wurde die UN-Kinderrechtskonvention (KRK) von allen Staaten der Erde in der UN-Generalversammlung verabschiedet. Die Bundesrepublik Deutschland hat die KRK am 5. April 1992 ratifiziert. Die zentrale Botschaft ist: Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten, die von Geburt an eigene Rechte haben.
  • Zielgruppe sind Grundschulkinder (3./4. Klasse)
  • Umfang des Projektes von 4 Doppelstunden
  • Inhalt sind die 10 wichtigsten Kinderrechte – nach dem bayerischen LehrplanPLUS
  • mögliche gemeinsame Präsentation bei einem Elternabend
  • spielerische Reflexion über die eigenen Rechte und damit verbundenen Verpflichtungen
  • Austausch über die eigenen Erfahrungen innerhalb der Klassengemeinschaft
  • Reflexion über die Situation anderer Kinder auf der ganzen Welt
  • Bestärken der Kinder diese Kinderrechte einzufordern
  • konkret: kindliche Mitbestimmung für ein besseres Miteinander in Schul- und Lebensalltag
  • Stärkung des Eltern-Kind-Verhältnisses
  • durch den Elternabend mögliche bessere Kommunikation und Integration der Elternschaft in das Schulleben
 

Die Gesprächsforen werden gefördert durch die MAK Stiftung. 

 

Einen kleinen Eindruck von dem Projekt erhalten Sie durch die Bildergalerie. Viel Spaß beim Durchklicken!

 

„Meine Meinung zählt. Meine Rechte sind wichtig.“

Kreativprojekt „Zukunft mit Kinderrechten“

Was wünschen sich Kinder für eine gute Zukunft? Welche Kinderrechte sind ihnen besonders wichtig? Und wie können sie ihre eigenen Ideen sichtbar machen?

Mit diesen Fragen startete im Schuljahr 2025/26 unser bayernweites Kreativprojekt „Zukunft mit Kinderrechten“. Gemeinsam mit unseren Orts- und Kreisverbänden haben wir Grundschulen eingeladen, sich kreativ mit Kinderrechten auseinanderzusetzen.

Gemeinsam mit den Orts- und Kreisverbänden des Kinderschutzbund in die Schulen

Zum Start erhielten die teilnehmenden Orts- und Kreisverbände vom Landesverband ein digitales Materialpaket mit einem Kinderrechte-Plakat, einem offenen Arbeitsauftrag, Materialien für Lehrkräfte und Eltern sowie einem Memory-Spiel. Die Verbände gaben die Materialien an Schulen vor Ort weiter und begleiteten die Klassen bei der Umsetzung.

So entstanden nicht nur tolle Projekte, sondern auch neue Kontakte zwischen unseren Orts- und Kreisverbänden und den Schulen vor Ort. Für die Orts- und Kreisverbände war das Projekt ein schöner Anlass, Kinderrechte gemeinsam mit Schulen in ihrer Region sichtbar zu machen und bestehende Kooperationen zu vertiefen.

Neun Orts- und Kreisverbände aus ganz Bayern beteiligten sich an der Aktion.

Von Brettspielen bis zu Liedern

Die Ergebnisse waren so vielfältig wie die Ideen der Kinder: Es entstanden Brettspiele, Bücher, Lieder, Theaterstücke, Schatzkisten, Stop-Motion-Filme und vieles mehr. Die Kinder setzten sich mit Mitbestimmung, Gleichbehandlung, Schutz, Bildung, Spiel und weiteren Kinderrechten auseinander.

Dabei ging es nicht nur um das fertige Ergebnis. Die Kinder entwickelten gemeinsam Ideen, trafen Entscheidungen und erlebten: Meine Meinung zählt. Meine Rechte sind wichtig.

Brettspiel des Landessiegers Forchheim

Kinderrechte-Lied des Landessiegers Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim

von den Kindern der Klasse 4d der Grundschule Diespeck

Ausgezeichnet vor Ort und bayernweit

Nach der Projektphase fanden in den teilnehmenden Orts- und Kreisverbänden lokale Siegerehrungen statt. So konnten die Kinder und ihre Projekte vor Ort gewürdigt werden und die Schulen und Verbände noch einmal zusammenkommen.

Bei der anschließenden digitalen Landesprämierung stellten die Orts- und Kreisverbände ihre ausgewählten Projekte vor. Die drei Landessieger wurden schließlich:


Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim
– Kinderrechte-Lied mit Songtext
Forchheim – Brettspiel und Video dazu
Regensburg – Stop-Motion-Video

Die drei Siegerklassen durften sich über LEGO® Spielewelten und Englisch-Sprachspiele freuen. Für alle teilnehmenden Klassen gab es außerdem ein Kinderrechte-Plakat als Erinnerung an das gemeinsame Projekt.

Herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön an alle neun beteiligten Orts- und Kreisverbände, die das Projekt vor Ort mit so viel Engagement umgesetzt haben!

Kinderrechte, die bleiben

Besonders schön: Für einige Schulen endet die Beschäftigung mit Kinderrechten nicht mit dem Projekt.
Entstandene Ideen werden weiter genutzt, Projekte mit weiteren Klassen wiederholt oder weiterentwickelt.

So wird aus einem gemeinsamen Kreativprojekt ein Impuls für nachhaltige Kinderrechtearbeit vor Ort und
aus ersten Kontakten können weitere Kooperationen zwischen Schulen und Kinderschutzbund entstehen.

Wir freuen uns sehr über die vielen kreativen Ideen und darüber, dass Kinderrechte in ganz Bayern sichtbar geworden sind!

Denn Kinderrechte werden dort lebendig, wo Kinder gehört und beteiligt werden.

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