Fachbereich Ehrenamt

Zeit schenken, um anderen zu helfen

Ehrenamts-Broschüren: Evaluiertes und komprimiertes Wissen Rund um das Ehrenamt

Seit 2014 erstellt der DKSB LV Bayern im Fachbereich Ehrenamt unter unterschiedlichen Aspekten im ehrenamtlichen Engagement wertvolles Informationsmaterial in Form von Broschüren.

Die Ehrenamts-Broschüren sind ausschließlich über den DKSB Landesverband Bayern e. V. zu beziehen. Preis: je 5 € zzgl. Versandkosten.

Bitte senden Sie uns Ihre Bestellwünsche unter Angabe der Bestellnummern, der Menge und Ihrer Adresse per E-Mail an info@kinderschutzbund-bayern.de.

Die Projekte wurden aus den Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration gefördert.

 

 

Handlungsleitfaden zur Gewinnung von Ehrenamtlichen bei freien Trägern (Best.Nr. EHR01)

Der Einsatz von ehrenamtlich Engagierten wird immer bedeutungsvoller für unsere Gesellschaft im Allgemeinen und die einzelnen Verbände im Besonderen. Aufgrund der gegebenen gesellschaftlichen Veränderungen, wie zum Beispiel der Zunahme der Mobilität, Individualisierungs- und Pluralisierungstendenzen, zeigt sich aber, dass es immer schwieriger wird, Menschen zu gewinnen, die sich ehrenamtlich engagieren.

Die wichtige und nachhaltige Arbeit des Deutschen Kinderschutzbundes in Bayern wäre aber undenkbar ohne die vielen Ehrenamtlichen. Seit mehr als 40 Jahren setzt sich der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Bayern mit seinen fast 60 Orts- und Kreisverbänden, in denen ca. 10.000 Ehrenamtliche und zahlreiche Hauptamtliche tätig sind, für die Bedürfnisse und Rechte der Kinder ein und liefert damit einen wichtigen Beitrag für die Integration und Stabilität einer lebendigen Gesellschaft. Damit der Kinder- und Jugendschutz auch weiterhin so erfolgreich geleistet werden kann, wurde auf Grundlage einer Evaluation im DKSB LV Bayern ein Handlungsleitfaden zur Gewinnung von Ehrenamtlichen erstellt, der wesentliche Aspekte für die Förderung des ehrenamtlichen Engagements beschreibt.

Das Projekt startete am 01. Juni 2014 und endet am 31. Mai 2015. Die Evaluation wurde auf Grundlage qualitativer Interviews durchgeführt, die durch eine Fragebogenumfrage ergänzt wurde.

Das Projekt wurde aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration gefördert.

 

Hier können Sie diese Broschüre bestellen.

Orientierungshilfe – Ehrenamtliche Arbeit für Menschen mit Aufenthaltsstatus Kontingentflüchtling (Best.Nr. EHR02)

Das Anliegen der unzähligen ehrenamtlichen HelferInnen ist es, die geflüchteten Menschen bei ihrem Ankommen in Deutschland zu unterstützen und ihnen Orientierung in dem für sie neuen Land und in der neuen Gesellschaft zu geben. Dies ist eine unschätzbare und unglaublich wertvolle (Integrations-) Hilfe.

So neu die Situation für die Geflüchteten ist, so neu ist aber auch die Situation für die Ehrenamtlichen. Die vorliegende Broschüre soll deshalb den Ehrenamtlichen Orientierung geben für ihre freiwillige Hilfe und Unterstützung für die Geflüchteten. Der Fokus liegt auf dem zentralen Hilfsinstrument für eine bedarfsgerechte Hilfe: Die soziale Beziehung. Denn es gibt einiges zu beachten, damit das Ziel der tatsächlichen Hilfe für die Geflüchteten erfüllt wird.

Eine allgemeine Situationsbeschreibung der Geflüchteten und der Ehrenamtlichen gibt zunächst einen ersten Einblick, ein erstes Gefühl für diesen speziellen Bereich der ehrenamtlichen Hilfe. Daran anschließend wird die soziale Beziehung, sowohl als zentrales Hilfsinstrument wie auch als Teil der Hilfe, aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und in ihren wesentlichen Bedeutungen und Funktionen aufgegliedert. Am Ende sollen Beispiele aus guter Praxis den Lesern/LeserInnen Impulse und Ansporn für die eigene individuelle Hilfe geben.

Die Broschüre ist im Auftrag und mit Förderung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration entstanden, dessen Anliegen es war, den Fokus der Orientierungshilfe für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe auf die Gruppe der geflüchteten Menschen aus Syrien mit dem Aufenthaltsstatus Kontingentflüchtling zu legen.

 

 

Während der Arbeit an dieser Orientierungshilfe aber auch während der Erhebung wurde immer wieder deutlich, dass viele Bedingungen (Ankommen und Zurechtfinden in der neuen Gesellschaft, sprachliche und kulturelle Orientierungslosigkeit) und Voraussetzungen (soziale Beziehung als wesentliches Hilfsinstrument) der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe nicht nur für die geflüchteten Menschen mit dem Aufenthaltsstatus Kontingentflüchtling sondern auch für alle anderen Geflüchteten (zum Beispiel Asylbewerber) gelten. Nur in manchen Bereichen bestehen für die geflüchteten Menschen aus Syrien mit dem Aufenthaltsstatus Kontingentflüchtling Sonderbedingungen, zum Beispiel bei einigen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Aus diesem Grund kann die aktuelle Orientierungshilfe für alle ehrenamtlichen HelferInnen und Akteure, die in der Flüchtlingshilfe tätig sind, eine Hilfe sein.

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Zusammenarbeit von Ehrenamt und Hauptamt – Rahmenbedingungen für eine gelingende Integration (Best.Nr. EHR03)

Deutschland und seine Gesellschaft verändern sich aufgrund von Globalisierung, Individualisierung und Pluralisierung stetig. Das bringt auch für die ehrenamtliche Arbeit und ihre Einsatzgebiete Veränderungen mit sich. Sie erhält in immer mehr gesellschaftlichen Bereichen Einzug. Durch die Flüchtlingswelle im Jahr 2015 ist die ehrenamtliche Arbeit auch in der Flüchtlingshilfe nicht mehr weg zu denken und übernimmt zudem eine wichtige Funktion im Prozess der Integration – die Hilfe von Mensch zu Mensch.

Neben der gesellschaftlichen Bedeutungs- und Funktionssteigerung des Ehrenamtes hat diese Entwicklung auch strukturelle Veränderungen zur Folge: Die zunehmende Notwendigkeit der Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen. Insbesondere im sozialen Ehrenamt, in dem Hilfe zur Selbsthilfe stattfindet, ist es nicht vermeidbar und sogar häufig unabdingbar, dass Ehrenamtliche während ihrer Tätigkeit mit Hauptamtlichen in Kontakt kommen. Die grundlegenden Unterschiede zwischen Ehrenamt und Hauptamt und die parallele Überschneidung ihrer Tätigkeitsbereiche wirft die Frage auf, wie eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit gelingen kann.
Der Fachbereich Ehrenamt des Landesverbands Bayern hat sich mit dieser Fragestellung beschäftigt und hierzu ein Projekt mit Fördermitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration realisiert. Anhand einer Evaluation über die Zusammenarbeit von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen im Projekt Netzwerk Familienpaten Bayern auf der Basis von Interviews in ausgewählten Mitgliedsverbänden wurden die wesentlichen Voraussetzungen, Grundlagen und Rahmenbedingungen für eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit von Ehrenamt und Hauptamt ermittelt.

Als Ergebnis dieser Arbeit ist im Dezember 2017 die Broschüre Zusammenarbeit von Ehrenamt und Hauptamt – Rahmenbedingungen für eine gelingende Integration erschienen. Sie stellt wesentliche Merkmale ehrenamtlicher und hauptamtlicher Arbeit und deren grundlegenden Ressourcen und Kompetenzen dar. Das Ziel ist, Ehrenamtliche und Hauptamtliche der verschiedenen Sozialverbände zu einer Zusammenarbeit zu motivieren sowie eine grundlegende Orientierung zu geben.

 

 

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Menschen mit Migrationshintergrund und ehrenamtliches Engagement (Best.Nr. EHR04)

In der ehrenamtlichen Arbeit mit seiner besonderen Qualität der niedrigschwelligen Hilfe von Mensch zu Mensch liegen Potential und Bedeutung für den Prozess der Integration. Neben den zahlreichen Hilfen und Aufgaben, die durch Ehrenamtliche im Rahmen der Migrations- und Integrationshilfe übernommen werden, ist es vor allem der integrative Effekt dieser Hilfe, der sich auf Seiten der Helfer/Helferinnen wie auch auf Seiten derjenigen, die diese Hilfe empfangen, einstellt. Das Ehrenamt erfüllt dabei eine Doppelfunktion: Zugang zu den Menschen mit Migrationshintergrund schaffen, und für diese Menschen Zugang zur Gesellschaft eröffnen. Vor diesen beiden Gesichtspunkten – Bedarf an Ehrenamtlichen mit Migrationshintergrund für eine bedarfs- und ressourcenorientierte ehrenamtliche Hilfe und ehrenamtliche Tätigkeit als Integrationsvehikel für Menschen mit Migrationshintergrund – stellt sich die Frage nach der Gewinnung von Menschen mit Migrationshintergrund für das ehrenamtliche Engagement. Im Rahmen des Projektes „Ehrenamtliche Arbeit und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte“ des DKSB LV Bayern, gefördert durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, wurde dem nachgegangen.

Eine Evaluation von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Tätigen bei drei Verbänden des DKSB in Bayern, an denen die Gewinnung von ehrenamtlich Engagierten mit Migrationshintergrund erfolgreich funktioniert sowie mit hauptamtlichen Integrationslotsen in Bayern war die Grundlage, um dieser Frage auf den Grund zu gehen. Nach der intensiven Auswertung der Interviews, sind die Ergebnisse praxisorientiert in der Broschüre „Menschen mit Migrationshintergrund und ehrenamtliches Engagement“ nachzulesen. Die dort dargestellten Empfehlungen, Impulse und Praxistipps zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements sollen soziale Verbände bei der Gewinnung von ehrenamtlich Engagierten mit Migrationshintergrund unterstützen.

 

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Qualifiziertes Ehrenamt – Hilfe auf höchstem Niveau

Über Viertausend Ehrenamtliche engagieren sich bayernweit im Kinderschutzbund.

Der Kinderschutzbund braucht Ihre Stärken und Fähigkeiten in den vielfältigen Aufgabenfeldern der Verbandsarbeit. Deswegen haben sich die Orts- und Kreisverbände Bayerns mit uns als Landesverband zusammengeschlossen und  die Kampagne „Qualifiziertes Ehrenamt – für Menschen da sein“ gestartet.

Und darum geht´s:

Das Ehrenamt ist der Hauptpfeiler unserer Arbeit zum Wohl der Kinder – egal ob es um den Begleiteten Umgang, die Tätigkeit als Klassenpate, die Organisation von Ferienprogrammen, Kinderfesten, das Betreiben von Second-Hand Läden oder das Anbieten einer Mittagsbetreuung geht.

Vielfältig und bunt sind die Tätigkeitsfelder der einzelnen bayerischen Orts- und Kreisverbände, immer abgestimmt auf die Bedürfnisse vor Ort und vereint im gemeinsamen Ziel:  Kinder sollen gesund und glücklich aufwachsen. Doch hierfür brauchen sie Ihre Unterstützung – Ihre Zeitspenden.

Damit unsere Ehrenamtlichen ihrer Aufgabe verantwortungsvoll und sicher nachkommen können, werden Sie durch unsere Fachkräfte ausgebildet und angeleitet. Nach einer Grundausbildung erhalten Interessierte eine Weiterqualifizierung für den Einsatz in Ihrem gewählten Tätigkeitsbereich.

Wir, als Deutscher Kinderschutzbund Landesverband Bayern e.V., sind dafür verantwortlich, dass Ehrenamtliche und Fachkräfte vor Ort für ihre wichtige Arbeit bestmöglich qualifiziert werden. 

Dafür arbeiten wir das ganze Jahr: Konzepte (weiter-) entwickeln, Schulungen anbieten, Arbeitsmaterialien aktualisieren. Alles damit Sie in Ihrer Tätigkeit als Ehrenamtlicher bestmöglich unterstützt werden.

Damit wir unsere Angebote weiterhin finanzieren können, bitten wir um Ihre Geldspenden. Unterstützen Sie uns bei unserer Arbeit!

 

Spenden für den Landesverband

Sie wollen den Landesverband unterstützen?

Unternehmen können uns gerne qualifiziert mit ehrenamtlichen Dienstleistungen unterstützen und Privatpersonen als Fördermitglieder.

 

Oder Spenden Sie Zeit bei einem unserer Orts- und Kreisverbände. Eine Liste dieser finden Sie hier.